Was hat sich in den letzten 20 Jahren im Bereich des traditionellen Jazz im größten deutschen Bundesland im Wesentlichen ereignet? Wie hat sich die Szene entwickelt? Welche Musiker sind besonders hervorzuheben?
Lutz Eikelmann, selbst Jazzmusiker und seit mehr als 20 Jahren in der NRW-JazzSzene unterwegs - deshalb ein kompetenter Kenner des Jazz und der Szene - hat dazu eine bemerkenswerte Darstellung geschrieben, die im Jazz Podium 5/10 veröffentlicht wurde. Für Bonner Leser ist dieser Artikel von speziellem Interesse, weil darin Musiker erwähnt werden, die den Jazz in Bonn mit prägten. Dazu gehört der leider viel zu früh und unerwartet verstorbene Norbert Kemper, ein exzellenter Amateur-Pianist, Lehrer und Förderer vieler Musiker. Norbert, von Beruf Pharmazeut, war wohl der einzige Apotheker Deutschlands, der seine Apotheke nach einem berühmten amerikanischen Jazz-Musiker benannt hat. Die „Henderson-Apotheke“ in Bad Godesberg wurde nach seinem plötzlichen Tod von seiner Ehefrau weitergeführt und besteht heute noch. Zu erwähnen ist auch Reiner „SEMMEL“ Brothuhn, Trompeter und Jazz-Urgestein, wohl jedem Freund des traditionellen Jazz in Bonn bekannt. Oder Jörg Kuhfuß, Trompeter, heute im Vorstand des Vereins „Jazzin` Bonn“. Und viele andere mehr...
Aber Lutz Eikelmann beschränkt sich natürlich nicht auf Bonn. Er gibt einen Überblick über die Entwicklung im ganzen Bundesland und nennt zahlreiche bemerkenswerte Musiker. Jede/-r Jazzfreund/-in, interessiert an der Entwicklung der Jazzmusik in NRW, sollte diesen Artikel lesen. Es lohnt sich. Einfach unten links auf die beiden Textsymbole klicken...
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HANS GILLES
Redakteur EchoNET
06.09.2010 |