 Das Buch „Fünfundfünfzig plus“ ist eine breit angelegte Selbstbespiegelung von etwa zwei Dutzend Persönlichkeiten, die alle mehr oder weniger im Öffentlichen Leben stehen oder standen. Es sind kurze Lebensläufe mit der Beschau, wie man mit dem Leben fertig wurde und wie die Zukunft eingeschätzt wird. Im Mittelpunkt standen vor allem die eigenen Erwartungen an die Zukunft.
Stichworte, die oftmals fallen, sind Jugendwahn, Religion, Spiritismus, Selbstwert, Loslassen und so weiter. Ein Buch, das viel interessante Abwechselungen bietet mit zwanzig Lebensläufen. Ein wenig einseitig ist es durch die Tatsache, dass alle Lebensläufe von Frauen sind. Aber das hatte die Autorin Regine Schneider auch sicherlich so gewollt.
"Fünfundfünfzig plus" ist erschienen 2007 bei „Serie“ PIPER
Horst F. Zimmermann |