EchoNET   LoCom   Termine   Treff   Hobbybörse   Hilfe 
  INHALT
 
 
  Willkommen  
  Polis aktiv  
  Medien  
  Editorial  
  Menschen weltweit  
  Kultur  
  Menschen mobil  
  Menschen vital  
  Menschen & Musen  
  Senioren-Infos  
  Service  
  Produkte und Dienstleistungen  
  Jung + Alt  

 

 
  Alte Ausgaben
 
Sie sind hier:  Start /  EchoNET /  Polis aktiv /  Die Tyrannei der Männer-Hierarchie
 
 
Die Tyrannei der Männer-Hierarchie
 
Ein lyrischer Beitrag zu den `Missbrauchs-Skandalen` in der Katholischen Kirche
 

Eingeseift, geduscht, süchtig angefasst
den Knaben mit den vierzehn Jahr’n,
ein Foto schnell als die Gunst der Stunde passt,
um den Anblick zu bewahr’n.

Das Bild in seiner Kutte gut versteckt,
als Einlegblatt in seinem täglichen Brevier,
gierig mit der Zunge abgeleckt,
schmeckt es besser als jeder Wein und jedes Bier,

es nährt die Lust,
die Lust, die der Priester sublimieren soll,
es sprengt die Brust,
die so voll ist, ja so voll,

so voll von Wünschen und Ideen,
so voll von unerfüllter Gier,
dass Leben zu erfahr’n und zu seh’n,
ich lebe jetzt und hier!

Der Jesuit in seiner Not
er betet und berührt die jugendlichen Leiber.
Er fürchtet nicht den Tod.
Er fürchtet nur die Weiber,

die ihn beschmutzen und beflecken,
die ihn verwirr’n und vom Wege bringen,
die ihn sündig machen mit ihrem lüsternd-wilden Becken
und wie Sirenen sind, die immer wieder singen.

Der Knabe mit dem jungfräulichen Po,
stand nackt vor ihm, dem Ordensmann
„Er wollt’ es so!“
„Ich Tu’ es, weil anders ich’s nicht kann!“

Der Bischof oder Kardinal,
dem er sich anvertraute,
kannte diese Qual
und schaute weg und schaute,

dass dies im Männerbund der Leidgenossen
verschwiegen bleibt,
hinter dicken Mauern eingeschlossen
und niemand etwas sagt, noch schreibt,

nichts und niemand das erfährt,
was Kirche zulässt oder duldet,
was schon Jahrhundert’ lange währt
was jeder Priester zu offenbaren sein’m Glauben schuldet.

Die Tyrannei der Männer-Hierarchie
geführt vom Papst, Papst Benedikt
treibt tausend Kuttenmänner zur zügellosen Onanie.
„Oh, hätt’ ich“, sagt ein Ordensmann, „doch diese Frau gefickt!“

 

Mario Bergmann
Autor
 
 
 « Artikel zurück
Artikel vor » 
 
Kommentare anzeigen Kommentare (0)
 

Login
Name:
Passwort:
Autologin:
Registrierung
Passwort vergessen
mehr... 
Beteiligung

Beteiligen Sie sich. Die Gemeinschaft bietet viele Möglichkeiten, das Netz aktiv zu gestalten.

mehr... 
Termine
Unsere Veranstaltungs- hinweise für Sie...
mehr... 
Vorschläge!?
Wünschen Sie Foren zu bestimmten Themen?
mehr... 
Unser Buchtipp

Lyrik ungebunden
- Anthologie -
edition locom, Bonn 2004, 112 Seiten

mehr... 

 gefördert von Ministerium für Gesundheit, Soziales, Frauen & Familie NRW, Stiftung Wohlfahrtspflege NRW, Bundesstadt Bonn
Impressum Kontakt Feedback Partner Werbung Modellprojekt