Weil das schöne Bonner Rathaus renoviert wird, hatte die Direktorin des Frauenmuseums, Frau Pitzen, gemeinsam mit dem Oberbürgermeister und den Präsidentinnen des Zonta-Clubs, Freifrau von der Recke und Claudia Külper, am Vortag des Frauentages für engagierte Frauen einen gelungenen Empfang veranstaltet. Frauen bewegen viel und helfen von Herzen und gerne. Deshalb wird der Frauentag dazu genutzt, auf soziale Probleme aufmerksam zu machen.
Der Zonta-Club, eine Vereinigung gegen Gewalt, wird von „starken Frauen“ getragen. Die Frauen von Zonta, die in unterschiedlichen Berufen tätig sind oder waren, fördern Frauen und Mädchen auf kommunaler, regionaler und internationaler Ebene und unterstützen hier in Bonn seit den achtziger Jahren auch zwei Bonner Frauenhäuser. Der spanische Name Zonta bedeutet „Licht, Inspiration, zusammenhalten, tragen, helfen und vertrauenswürdig sein“.
Deshalb bat der Club die geladenen Gäste für das Mädchenhaus Bonn zu spenden.
Zu den vielen Frauen hatten sich ein paar "starke Männer" gesellt: Herr Pitzen, Herr von Grünberg und natürlich der Oberbürgermeister Nimptsch. Sag es durch Blumen. In seiner Begrüßungsrede verglich der Oberbürgermeister Frauen mit einer Blume, nämlich der sehr sensiblen, empfindsamen Mimose. Bei diesem einfühlsamen Vergleich ließ Herr Nimptsch es natürlich nicht, sondern er beschenkte die Veranstalterinnen auch mit dieser kleinen, gelben Zier. Und äußerte den Gedanken, dass Männer zwar über viel Kraft verfügten und den Frauen oft deren Sensibilität und Weichheit zum Vorwurf machen. Aber stärker seien eigentlich die Frauen, weil am Ende der Sensible und nicht der Unsensible siegt.
Brigitte Thiel-Rajabi (MA)
Redakteurin LoComART
10.03.2010 |