stellte in einem Radiointerview fest: „Ich bin selbst überrascht, dass meine ‚EMMA’ so lange durchgehalten hat.“
„EMMA“, die vor kurzem ihr 25-jähriges Bestehen feierte, erreicht noch heute 50.000 Käuferinnen und Käufer pro Ausgabe. Die Einschätzung der „EMMA“ ist bei denen, die sie kennen, sehr unterschiedlich. Eine recht hohe Akzeptanz findet sie bei jüngeren Männern und etwas älteren Frauen. Eine geringere Wertschätzung hat „EMMA“ bei älteren Männern und jüngeren Frauen. Das erstaunt und überrascht eigentlich nicht, denn Alice und „EMMA“ lehnen sich gelegentlich gern weit aus dem Fenster. Ja, manchmal entsteht der Eindruck, dass ihr der provozierende verbale und gedruckte Schlagabtausch sehr wichtig war und ist.
Ein glänzendes Beispiel war das TV-Gespräch vor ein paar Jahren mit Esther Vilar, in dem es auch um „den kleinen Unterschied“ und den „Dressierten Mann“ ging. Auszüge daraus konnte man bis vor kurzem im Haus der Geschichte hier in Bonn noch einmal erleben.
Ich wünsche Frau Schwarzer und ihrer „EMMA“ noch viele erfolgreiche Jahre.
Horst F. Zimmermann |