am 17.3.1945, brach die Brücke in sich zusammen. Die Amerikaner hatten sie mit ihrem rollenden Gut überlastet, sie riss 18 amerikanische Soldaten in den Tod.
Der Bau der legendären Remagener Brücke begann im ersten Weltkrieg als Nachschublinie der Militärs in Richtung Westen. Nach ihrer Zerstörung 1945 dachte man daran, ein Museum zur Geschichte der Brücke einzurichten. Es entstand das heutige Friedensmuseum, mitfinanziert durch den Verkauf von Steinresten. Dieses befindet sich in den zwei mächtigen, relativ gut erhaltenen doppelten Rhein-Brückenpfeilern auf der Remagener Seite. Eine zweite Ausstellung zeigt die Fotos aller Friedensnobelpreisträger.
Remagen ist eine relativ kleine Stadt mit beachtlicher Vergangenheit, wie uns Zeitzeugnisse von damals zeigen, so die Apollinariskirche, der Rolandsbogen, der Bahnhof Rolandseck und viele schöne alte Bauten im Ortskern. Sehenswert, wenn auch neueren Datums, sind das Römische Museum und die Kapelle der „Schwarzen Madonna“.
Remagen ist gut zu erreichen über die B 9 oder mit der Bundesbahn Richtung Koblenz.
Horst F. Zimmermann |