man eine Münze wirft, um wieder zu kommen. Hier geht es um etwas ganz anderes. Auf dem Beckenrand der kreisrunden Brunnenanlage stehen lebensgroße Figuren, die alle etwas mit Geld zu tun haben. Sie sind in Bewegung, sie tauschen, betteln, handeln, verteilen. Der Ausdruck ihrer Gesichter spiegelt Gier, Habsucht, Güte oder Teilnahmslosigkeit wider.
Wer den Brunnen betrachtet, fühlt sich in irgendeiner Weise angesprochen. Die Meinungen reichen von „meisterlich“ bis „hässlich“. Nur das Wörtchen „langweilig“ ist nicht zu hören, denn diese Brunnenfiguren sind sehr lebendig. Manche wirken klobig, dick, eine Anspielung auf die Wohlstandsgesellschaft. Ihre Gesten und ihre Mimik können nachdenklich machen.
Wie würde man sich selbst auf dem Brunnenrand wiederfinden? Geizig oder leichtsinnig, geldgierig oder sachlich im Umgang mit dem Geld? Denken Sie einmal nach!
Sie möchten genau wissen, wo der Geldbrunnen steht? Im Elisengarten, Ecke Hartmann- / Ursulinenstraße.
Dr. Hannelore Schmitz |