Selbstverständlich: Triebspitze nach oben, die feinen Wurzeln nach unten, außer bei Krokus, Anemone und Winterling. Diese Knollen werden mit der nach außen gewölbten Seite nach unten gelegt. Boden auflockern. Keine Düngung, diese erst beim Frühjahrsaustrieb. Töpfe etc. können im Freien bleiben, müssen aber vor Nässe geschützt werden.
Früh blühende Stauden kann man jetzt teilen und pflanzen. Ausgraben, mit Spaten oder Messer teilen, wieder einpflanzen.
Lücken in den Balkonkästen ergänzen wir jetzt mit Heidekraut, Chrysanthemen und Blattschmuckpflanzen.
Zimmerpflanzen werden aus der Sommerfrische wieder hereingeholt, bevor die Nachttemperatur unter fünf Grad sinkt.
Manche Einjährige wie Ringelblumen, Mohn, Jungfer im Grünen, Schleifenblume können statt im Frühjahr im Herbst ausgesät werden. Sie alle gehören zur Gruppe der „Selbstaussäer“.
Salbei ist die Staude des Jahres 2003, hat der Bund der Staudengärtner beschlossen. Seine heilende Kraft ist unumstritten.
Rosmarie Hennigs |