Das erklärte die Vorsitzende der "Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen", BAGSO, Roswitha Verhülsdonk, im Vorfeld des 7. Deutschen Seniorentages in Hannover.
Vom 6. bis zum 8. Oktober werde der Seniorentag den Besuchern eine Fülle an Ideen liefern, wie sich ältere Menschen mit ihren Kenntnissen in die Gesellschaft einbringen können. Bei der Wahl des Kongress-Mottos "Senioren - Aktiv in Europa" hätten auch die vielen Netzwerke eine Rolle gespielt, die hiesige BAGSO-Mitglieder bereits ins europäische Ausland geknüpft haben.
Zur aktuellen Diskussion um Gesundheitskosten und Rentenbeiträge erklärte die frühere Staatssekretärin im Familien- und Seniorenministerium, die Konfrontation "Jung gegen Alt" habe die älteren Menschen sehr erschreckt und geärgert. Frau Verhülsdonk kündigte an, man werde auf dem Seniorentag mit einer "Hannoveraner Erklärung" dafür eintreten, die Last einer langfristigen Rentenreform gerecht zwischen Jung und Alt aufzuteilen.
Deutlich sprach sich Verhülsdonk dagegen aus, Arbeitnehmer bereits ab dem 50. Lebensjahr aus dem Berufsleben zu entlassen. Angesichts eines zukünftigen Fachkräftemangels sei das sehr kurzsichtig. Wenn man die Renteneintrittsgrenze herauf setze und die Menschen gleichzeitig entlasse, seien Minirenten und Altersarmut die Folge. Dagegen werde man sich wehren, sagte die Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft.
o-ton-team - Journalistenbüro / Förste, Schrader, Keßler GbR / Hannover
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