Auch Kosmetika haben ein Verfallsdatum. Das Deutsche Grüne Kreuz weist darauf hin, dass Cremes, Shampoos und andere ungeöffnete Kosmetikartikel laut Gesetz 30 Monate haltbar sein sollten. Wie lange geöffnete Cremes verwendet werden können, hängt von ihrer Aufbewahrung ab. Das warme und oft feuchte Badezimmer ist nicht der richtige Ort.
Zu dick ist fast jeder zweite Deutsche, stellt das Statistische Bundesamt fest. Männer sind häufiger fettleibiger als Frauen. Starkes Überwicht haben 13 Prozent der Bevölkerung (entsprechend dem Body-Mass-Index). Vor allem ehemalige Raucherinnen und Raucher neigen zu Übergewicht.
Kaltes Wasser trinken hilft beim Abnehmen, hat das Deutsche Institut für Ernährungsforschung festgestellt. Das Trinken von anderthalb Litern kühlem Wasser (22 Grad) verbrennt 200 kj.
Der Fruchtsaftverbrauch ist im Sonnenjahr 2003 erstmals wieder gestiegen. Besonders stark hat der Apfelsaft zugelegt, teilt der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie in Bonn mit. Der Umsatz der Branche lag mit 3,5 Mio Euro um fast 7,5 Prozent höher als im Vorjahr. Die betriebswirtschaftliche Lage bezeichnete der Verband jedoch als weiterhin unbefriedigend.
Zungen-Hygiene war das Thema eines Zahnarzt-Kongresses in Dresden. Zungen-Belag ist meist die Ursache von Mundgeruch. Deshalb sollte das Reinigen der Zungenoberfläche zur täglich Mundhygiene gehören. Es genügt, mit der Zahnbürste über die Zunge zu wischen.
Auch die dritten Zähne brauchen Pflege. Nach jeder Mahlzeit sollten die Prothesen abgespült und zweimal täglich mit Zahnbürste und Zahnpasta geputzt werden. Regelmäßige Bäder in einer desinfizierenden Lösung töten Bakterien ab, die sich vielleicht auf der Prothese angesiedelt haben.
Auch der beste Zahnersatz hält nicht ewig. Dann stellt sich nach Jahrzehnten die Frage: Reparatur oder eine neue, feste Lösung? Der Trend geht hin zur modernen Implantologie. Wer mehr zu diesem Thema wissen möchte, kann sich bei der Initiative „proDente“ informieren, Kirchweg 2, 50858 Köln.
Einen Ratgeber für Pflege und Alltag haben die „Thomashilfen“ erarbeitet. Es geht um die kleinen Handicaps daheim und die damit verbundene Selbständigkeit im vertrauten privaten Umfeld. Die Informationsbroschüre kann kostenlos angefordert werden bei: Thomashilfen, Walkmühlenstraße 1, 27432 Bremervörde, Tel. 04761-8860.
Älter als der Bundesdurchschnitt werden Bonnerinnen (mit 81 Jahren) und Bonner (mit 76,3 Jahren). Das hat das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Bonn, ermittelt. 36 Frauen und Männer in Bonn wurden im Jahr 2003 sogar 100 Jahre alt und älter.
Am besten mit Leitungswasser oder stillem Mineralwasser spült man Tabletten herunter, wenn man sie nüchtern nimmt. Denn bereits Kohlensäure im Sprudelwasser beeinflusst die Beweglichkeit des Magenausgangs. Er verschließt sich und die Tablette bleibt länger im Magen. Und reichlich trinken, denn gefährlich wird es, wenn die Tablette in der Speiseröhre stecken bleibt. Es kann zu Gewebereizungen kommen.
Rosmarie Hennigs |